Vom Slalom zur Rundstrecke - Mein Einstieg in den REC-Cup
Nach mehreren erfolgreichen Jahren im Kart-Slalom war für mich klar: Es musste weitergehen. Ich wollte nicht nur präzise durch Pylonen fahren, sondern echte Rennaction erleben – mit Kurvengeschwindigkeit, Adrenalin und Zweikämpfen auf der Rundstrecke.
2024 war es so weit: Ich startete im Rundstreckeneinsteiger-Cup (REC) des ADAC Niedersachsen.
Gefahren wird mit 4-Takt-Karts, Honda GX200 Motoren mit 6,5 PS – nicht ultraschnell, aber genau richtig, um ins echte Racing reinzuwachsen.
Mein Kart war gebraucht, aber gut erhalten. Nach technischer Aufbereitung war es startklar. Auch die passende Sicherheitsausrüstung wie homologierter Helm, Overall und Nackenschutz mussten neu angeschafft werden – ein großer Schritt, der sich wie ein Neuanfang anfühlte.
Die Rennen fanden auf sechs verschiedenen Strecken in Deutschland statt – jede Strecke war anders, jede Herausforderung neu. Schon beim ersten Rennen war das Gefühl sofort da: Adrenalin, Ehrgeiz, Siegeshunger. Ich spürte, wie sehr ich diesen Sport liebe.
Besonders motivierend war der Kontakt mit anderen Fahrerinnen und Fahrern. Man tauscht sich aus, lernt voneinander und erlebt den Sport gemeinsam. Einige dieser Begegnungen sind zu echten Freundschaften geworden.
Der Umstieg vom Kart-Slalom auf den Rundstreckensport war absolut richtig.
Ich habe viel gelernt – über Technik, Fahrverhalten und über mich selbst. Der REC-Cup hat mir gezeigt, wohin ich will: auf das Podium, immer weiter nach vorn.
Und das ist erst der Anfang.
Wenn du selbst überlegst, den nächsten Schritt zu machen: Glaub an dich, arbeite hart – und geh raus auf die Strecke.